am LIT Robopsychology Lab
Passend zur mensch-zentrierten Ausrichtung unserer Forschung zum Zusammenwirken von Mensch und intelligenten Maschinen, engagieren wir uns bereits seit der Gründung des LIT Robopsychology Labs mit Begeisterung in der Wissenschaftsvermittlung.
Unsere Aktivitäten sind vielfältig und zahlreich: Wir geben Interviews für Schulradios genauso wie für Podcaster*innen mit großer Reichweite und etablierte Medien, beteiligen uns an Film- und Buchprojekten, halten Vorträge, Präsentationen und Workshops für die verschiedensten Zielgruppen, empfangen Schulgruppen bei uns im Lab und widmen uns partizipativen Forschungsmethoden. Eine Auswahl einiger Aktivitäten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Songs about AI
2023 entstand im Rahmen des partizipativen Projekts "How to explain AI" die Idee, Songs zu nutzen, um Grundkompetenz zu Künstlicher Intelligenz zu vermitteln. So entstand unser erstes Musikstück über KI: "A Liadl, ans üwa KI" in Kooperation mit dem Blonden Engel. Im Jahr darauf kamen der Rap "Hi, AI (134 TWh)" in Kooperation mit Yasmo & Flip sowie die Gstanzln gegen patriarchale KI mit Texten von Dominika Meindl und Martina Mara hinzu. Musikvideos, Audioaufnahmen und Texte dieser Musikstücke sind auf unserer Website frei verfügbar und zur Verbreitung gedacht, um als Materialien für Diskussionen und Veranstaltungen genutzt werden zu können.
A Liadl, ans üwa KI
Aus dem partizipativen Prozess mit 20 Citizen Scientists, Artists und AI Experts entstand die Idee zu einem Song als Vermittlungsformat. Auch die Inhalte wurden mit dieser Gruppe erarbeitet und letztlich vom Blonden Engel kreativ und humorvoll in Worte und Töne gefasst.
Das Original-Lied ist im oberösterreichischen Dialekt geschrieben, um eine spezielle Zielgruppe zu erreichen. Übersetzungen in Englisch und Spanisch sowie eine hochdeutsche Fassung ermöglichen die Verbreitung in weitere Gebiete. Das Musikvideo ist ebenfalls mit mehrsprachigen Untertitel verfügbar.

Hi, AI (134 TWh)
Im Sommer 2024 entstand in Kooperation mit Yasmo & Flip ein Rap, der sich mit Energieverbrauch und Klimaauswirkungen von KI-Systemen beschäftigt und somit Bewusstsein für einen wichtigen aber noch relativ unbeachteten (Forschungs-)Bereich zu KI schafft. Denn so wie die Ausbreitung von KI-Systemen betreffen auch die Klimaauswirkungen uns alle.
Bei der Prix Ars Electronica Award Ceremony 2024 wurde "Hi, AI (134 TWh)" uraufgeführt. Der Song ist auf Spotify verfügbar. Das Musikvideo gibt es mit Untertitel in Deutsch und Englisch. Alle Texte stehen zum Download bereit.


G'stanzln gegen patriarchale KI
Der KI-Bereich ist ziemlich männerdominiert. Entscheidungsträger*innen und Entwicklungsteams sind männerlastig und die zum Training der KI-Systeme verwendeten Datensätze sind geprägt von (Gender-)Stereotypen. Das bringt diverse Probleme mit sich. Deswegen schrieb Martina Mara in Zusammenarbeit mit Dominika Meindl 20 G'stanzln, gereimte Vierzeiler in österreichischem Dialekt, um gegen patriarchale KI zu singen.
Bei unserer Veranstaltung "G’sungen, g’rappt & g’stanzlt: Was Sie schon immer über Künstliche Intelligenz wissen sollten" im September 2024 wurden sie zum ersten Mal live aufgeführt von Dominika Meindl, Martina Mara, Sabine T. Köszegi, Julia Zukrigl und Silke Grabinger mit HP Falkner an der Ziehharmonika.

KI-Liadl am Linzer Hauptplatz
Im Mai 2024 waren wir zwei Wochen lang am Hauptplatz in Linz vertreten, um mitten in der Stadt den Diskurs über aktuelle Forschungsthemen und Fragestellungen zu Künstlicher Intelligenz anzuregen.
Der PopUp-Store des Innovationshauptplatz wurde von uns als interaktiver Ausstellungsraum und Ort der Begegnung gestaltet, der vorbeikommenden Interessent*innen offenstand, um sich das KI-Lied anzuhören, sich mit den schriftlich und mündlich hinterlassenen Nachrichten anderer Besucher*innen zu beschäftigen oder eigene Fragen und Gedanken beizutragen und mit uns zu diskutieren.
Noch mehr Aufmerksamkeit erweckte unser Open-Air-Konzert an einem Freitagvormittag, bei dem "A Liadl, ans üwa KI" von verschiedenen Musiker*innen in Deutsch und Englisch gesungen wurde und noch mehr Gelegenheit für Austausch mit Passant*innen entstand.


Ars Electronica Festivals
Das jährlich in Linz stattfindende und weltweit renommierte Ars Electronica Festival bietet großartige Möglichkeiten, unsere Forschungsaktivitäten einem großen und vielfältigen Publikum vorzustellen: Von lokal ansässigen Familien bis internationalen Medienkünstler*innen besuchen jährlich um die 100.000 Menschen das Festival.
Wir sind seit vielen Jahren als Podiumsgäste bei Diskussionsrunden, als Vortragende und bei Projektpräsentationen aktiv, mehrmals bereits auch mit eigenen Ausstellungsbereichen und Veranstaltungen.
G’sungen, g’rappt & g’stanzlt: Was Sie schon immer über Künstliche Intelligenz wissen sollten
Beim Ars Electronica Festival 2024 (4.9.-8.9.2024) haben wir in einer 90-minütigen Live-Veranstaltung im Deep Space bildgewaltig, musikalisch und inhaltsstark zu gesellschaftlichen Fragestellungen zu Künstlicher Intelligenz kommuniziert. Eine thematische Einführung, Expertinnen-Gespräche zu KI-Wissen in Österreich, Energieverbrauch von KI und Geschlechter-Ungerechtigkeiten im KI-Bereich sowie Einblicke in die Forschung am LIT Robopsychology wurden mit unseren Songs about AI zu einem kurzweiligen und informativen Mix.


DEMYSTIFY AI!
Beim Ars Electronica Festival 2021 (9.9.-12.9.2021) regte unsere interaktive Ausstellung Demystify AI! im Learning Center am JKU Campus dazu an, sich - unabhängig vom Vorwissensstand - mit wichtigen Themen des Hypes um Künstliche Intelligenz auseinander zu setzen: Mythen zu KI, Erklärbarkeit von maschinellem Lernen und der medialen Darstellung von KI.
Faces of AI zeigte verschiedene visuelle Darstellungen von KI und stellte in Frage, ob in den Medien verwendete Bebilderung zum Thema KI realistisch ist - oder eher menschenähnlich, schön oder gruslig. Im AI Forest konnten Besucher*innen unterstützt von einem KI-System Pilze sammeln und wurden dabei mit der Entscheidung konfrontiert, wann sie sich auf die Empfehlung des KI-Systems verlassen und wann nicht - und warum.


Robots Talking to Me
Unter dem Titel Robots Talking to Me präsentierte das LIT Robopsychology Lab beim Ars Electronica Festival 2020 (9.9.-13.9.2020) in einem eigenen Ausstellungsbereich im LIT Open Innovation Center mehrere forschungsbasierte Installationen, die psychologische Fragen zukünftiger Mensch-Maschine-Beziehungen erlebbar machten und das Publikum zum Mitmachen einluden.
Darunter waren auch die zwei Virtual Reality Research Games CoBot Studio VR, in dem es um die Kommunikation mit Industrierobotern geht, und Serum 13 VR, wo man gemeinsam mit einer Künstlichen Intelligenz Entscheidungen treffen und Rätsel lösen muss. Besucher*innen des Ars Electronica Festivals konnten selbst bei diesen VR Games mitmachen.

Ars Electronica Center
Auch im Ars Electronica Center Linz, dem ganzjährig geöffneten Museum für Themen an der Schnittstelle von Technologie, Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft in Linz sind wir immer wieder bei Veranstaltungen und Themenwochenenden zu Gast vertreten. Darüberhinaus sind dauerhaft Beiträge zu unserer Forschung in den Ausstellungsbereichen zu finden.
Me and the Machines
Im Machine Learning Studio im 3. Untergeschoss des AEC finden Sie unter dem Titel Me and the Machines aktuell zwei interaktive Werke, die von uns für Forschungsstudien genutzt wurden und nun von Besucher*innen ausprobiert werden können, um selbst in die eigene Interaktion mit KI-Systemen und Robotern hineinzuspüren und Einblicke in Forschungsarbeit und -ergebnisse zu bekommen: AI Forest und Contact.

ExoBility
Im 1. Untergeschoss des AEC (Ars Electronica Labs) zeigt Exobility Exoskelette, die nicht aus Science Fiction Filmen stammen, sondern bereits jetzt an Arbeitsplätzen als robotische Skelettunterstützung zum Einsatz kommen. Im Videointerview hören Sie einen Expertinnenbericht über unsere Forschungsarbeit und -ergebnisse zu Exoskeletten. Einmal täglich bietet das AEC eine Präsentation an, bei der ein Exoskelett ausprobeirt werden kann.
